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- Erstellt am Samstag, 05. Mai 2012 10:33
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Gimp 2.8 erschienen
Am 3.5.2012 wurde der Quellcode der neuesten Version des Bidbearbeitungsprogrammes Gimp veröffentlicht.
Gleich vorweg, .deb Pakete für Ubuntu gibt es noch nicht. Wer Gimp 2.8 ausprobieren möchte muss den etwas komplizierteren weg der muss sich das Programm selbst kompilieren. Erfahrungsgemäß wird es aber nicht lange dauern bis Gimp 2.8 über das Software Center installiert werden kann.
GIMP-Features:
Der Einzelfenstermodus
Eines der am meisten erwarteten GIMP-Features wird mit 2.8 Realität: Der Einzelfenstermodus ist optional an und abschaltbar und macht es möglich, dass GIMPs Dialoge und Werkzeuge sowie das Bildfenster fest miteinander integriert sind.
Neue Fenster-Navigation
Egal ob im neuen Einzelfenster-Modus oder im alten getrennten Modus: Oberhalb des geöffneten Bildes findet sich eine Navigationsleiste mit der einfach zwischen geöffneten Bildern gewechselt werden kann. Sehr praktisch!
Vielseitiges Dialog-Docking
Dialoge können jetzt auch in mehrere Spalten aufgeteilt werden. Außerdem können Dialoge leicht angepasst und ausgewechselt werden. Das Layout kann nun umfassender auf die eigenen Bedürfnisse angepasst werden.
Office-ähnliches Textwerkzeug
Das Textwerkzeug bekommt ein massives Update! Damit ist es jetzt möglich Texte direkt auf der Arbeitsfläche zu schreiben. Nicht nur das! Es können mittlerweile auch einzelne Texte selektiert und in diesem Textfenster separat gestyled werden! Beispielsweise ein Wort fett und eine ganze andere Zeile in großer Schrift und anderer Schriftart!
Sehr intuitiv: Oberhalb des Textblocks erscheint nun ein halbdurchsichtiges Eingabefeld in dem Styles vergeben werden können!
Mittlerweile lassen sich sogar einzelne Wörter im Text farblich anders hervorheben! Und es gibt einen Clear-Styles-Button mit dem man schnell alle vergebenen Styles zurücksetzen/entfernen kann.
Geänderte Datei-Speichern und Export-Funktionen
Die “Speichern” und “Speichern unter”-Funktionen werden nun nur noch ins GIMP-eigene Format XCF speichern. Der Grund für die Änderung war, dass User pinzipiell immer ins XCF-Format speichern sollen um immer alle Ebenen, volle Farbtiefe und ähnliches zu haben.
Mittels “Exportieren” wird nun in andere Formate wie JPG, PNG etc gespeichert. Sollte ein JPG-Bild geöffnet werden existiert obendrein gleich eine Speicher-Option “Überschreibe .jpg” mit dem sämtliche Einstellungen des JPG-Bildes erhalten bleiben (zB Qualität).
Ebenen-Sets / Ebenen-Gruppen
Ebenen können jetzt in eigenen Gruppen verschachtelt werden. Und Gruppen wieder in Gruppen usw. Damit wird es möglich umfangreiche GIMP-Dokumente gut und schnell zu verwalten und die Übersichtlichkeit des Ebenendialogs nimmt signifikant zu!
Sets/Gruppen können sichtbar gemacht, dupliziert und komplett verschoben werden. Das ist u.a. für Webdesigner extrem cool, da beispielsweise ein spezieller Inhaltsbereich einfach ausgeblendet werden kann (zB Startseiten-Inhalt) und an der Stelle kann ein anderer Inhalt designed werden!
Sollten Ebenensets ausgeblendet sein (Auge-Symbol), aber trotzdem aufgeklappt sein so sind alle darin befindlichen Ebenen mit einem durchgestrichenen Augensymbol gekennzeichnet das anzeigt, dass die Ebene innerhalb der Ebenengruppe zwar aktiviert/sichtbar ist aber derzeitig in der Projektion nicht gezeigt wird, weil die Ebenengruppe ausgeblendet ist.
Ebenenmasken auf Sets wird es in der ersten Version die mit 2.8 erscheint nicht geben.
Stark verbessertes Ressourcen-Management
GIMPs Ressourcen (zB Pinselspitzen, Verläufe, Muster etc) können jetzt getagged werden. Anschließend ist es möglich nach einem oder mehreren Tags zu filtern und somit eine riesige Anzahl von beispielsweise Pinselspitzen (von denen man ja schnell mal 50 100 hat) zu verwalten.
Der Einfachheit halber werden standardmäßig die Verzeichnis-Namen der darin befindlichen Brushes als tag automatisch verwendet! Ein äßuerst praktisches Feature!
Drehbare Pinselspitzen
Pinsel können jetzt gedreht werden.
Look-and-Feel verbessert
Um Auswahlen herum liegt jetzt eine vektorisierte Ansicht der Auswahl zusätzlich (während der Erstellung der Auswahl). Das macht es möglich die Auswahl besser zu erkennen, außerdem ist es dank des Vektors möglich weiche Kurven statt der üblichen Rastergrafik-Treppcheneffekte (Aliasing) zu haben. Sobald die Auswahl fertig ist scheint wieder die übliche Auswahl im Stile der “laufenden Ameisen” auf.
Dieser neue Look-And-Feel wird programmweit verwendet, auch das Pfade-Werkzeug und beispielsweise auch Brushes verwenden diese “Outlines” als Vorschau für die Größe des verwendeten Brushes.
Brush-Outlines
Die Umrandungen der Pinselspitzen verwenden ebenfalls den verbesserten Look-and-Feel (schritt oberhalb). Man sieht nach wie vor direkt beim Malen wie groß eine Pinselspitze ist, allerdings jetzt mit den verbesserten Outlines.
Stark erweitert: Die neuen Pinseldynamiken!
In der ersten Entwicklungsversion waren die Dynamiken noch direkt in den Werkzeugeinstellungen – da diese jetzt so umfangreich verbessert und ausgebaut wurden sind sie jetzt als eigenes Dock mit vielen möglichen Voreinstellungen verfügbar!
Außerdem kann jede einzelne Einstellung (zB für “Zittern”) jetzt noch separat verwaltet und mittels Kurve gesteuert werden!
Voreinstellungen für Pinsel-Dynamiken
Im Pinsel-Einstellungsfenster gibt es nun ein Dropdown für vordefinierte Brush-Dynamiken zum einfachen direkten auswählen.
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- Kategorie: linux
- Erstellt am Dienstag, 06. März 2012 06:26
- Veröffentlichungsdatum
- Geschrieben von Administrator

freiesMagazin 03/2012 erschienen
Heute ist die Märzausgabe von freiesMagazin erschienen und bringt viele spannende Artikel aus den Bereichen Linux und Open Source mit.
Neu ist, dass nun neben PDF und HTML auch zwei EPUB-Versionen (mit und ohne Bilder) für Mobilgeräte angeboten werden.
Inhalt der Ausgabe 03/2012
- Der Februar im Kernelrückblick
- Objektorientierte Programmierung: Teil 1 – OOP in der Praxis
- Der Apache-Webserver
- 32-Bit-Chroot-Umgebung unter Debian einrichten
- Selbstgebacken 2: Flickwerk
- MyPaint – Zeichenprogramm für kreative Künstler
- OpenStreetMap – Eine virtuelle Welt gedeiht
- Rezension: Einstieg in Eclipse 3.7
- Rezension: Head First Design Patterns
- Fünfter freiesMagazin-Programmierwettbewerb
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